Die Korporation Zug ist Teil der Auszeichnung Landschaft des Jahres 2026
Auszeichnung Landschaft des Jahres 2026 – Medienmitteilung Stiftung Landschaftschutz Schweiz
Lorzenebene – Landschaft für alle
Vielseitiger Freiraum in der Siedlungslandschaft Zug
Was vor der Haustüre liegt, hält man oft für selbstverständlich. Die Lorzenebene – den äusserst vielseitigen Freiraum vor den Toren von Zug, Baar, Steinhausen und Cham – aber gäbe es ohne vorausschauende Raum- und Landschaftsplanung nicht. Darum hat die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz die Lorzenebene heute Samstag als Landschaft des Jahres 2026 ausgezeichnet. (Mehr zur Begründung auf Seite 2).
Der Preis ehrt die Korporation Zug (stellvertretend für Landeigentümer:innen), den Kanton Zug, die Stadt Zug sowie die Gemeinden Baar, Cham und Steinhausen dafür, dass sie die Lorzenebene mitten in der boomenden Stadtlandschaft als grossen Freiraum und grüne Lunge erhalten haben. Um die vielfältigen Interessen an die Lorzenebene zu verhandeln, entwickelte eine breit zusammengesetzte Arbeitsgruppe unter der Leitung des Amts für Raum und Verkehr ein Leitbild, das 2012 verabschiedet wurde. In diesem Prozess wirkten zahlreiche Vereine mit, die viel ehrenamtliche Arbeit geleistet haben. Dieses Engagement wird mit dem Preis ebenfalls gewürdigt. Durch das kluge Verhandeln von Flächen, Interessen und Nutzungen wurde der Wert der Lorzenebene vervielfacht. Heute ist mehr Raum für alle da – für Landwirtschaft, Bevölkerung und Natur.
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Zeitungsartikel in der Zuger Zeitung

Von links: Rahel Marti, Jürg Maurer, Urban Keiser, Georges Helfenstein, Eliane Birchmeier, Florian Weber, Franziska Grossenbacher, Markus Amhof, Zari Dzaferi, Lukas Bühlmann.
